Im Jahr 2012 erhöhte sich die Anzahl der Einsätze gegenüber 2011 um weitere 20 auf 128 Einsätze.
Diesmal waren 42 Brandeinsätze zu verzeichnen. Auch die technischen Hilfeleistungen sind mit 86 Stück weiter angestiegen.

Bei den Brandeinsätzen handelte es sich vorrangig um Kleinbrände. Es waren aber, ua. bedingt durch die Brandstiftungen in Flatow auch 3 Großbrände zu verzeichnen.

Die technischen Hilfeleistungen zeigten sich im Jahr 2012 wieder durchwachsen, wobei wir diesmal 30 Verkehrsunfälle abgearbeitet haben, dies sind 50% mehr als im Vorjahr!
Die Anzahl der Ölspuren blieb mit 18 Stück fast gleich.
2012 hatten wir weniger Sturmschäden, diesmal waren es “nur” 9 (gegenüber 24 im Vorjahr!)
Dafür waren wieder mehr Wasserschäden, überflutete Keller usw. zu verzeichnen. Dort erscheinen 10 Einsätze in der Statistik.
Die restlichen Einsätze entfallen auf absturzgefährdete Teile, ausgelaufenen Treibstoff bzw. Motor- und Getriebeöl, dann Verkehrssicherungsmaßnahmen, Gasgeruch, Befreien aus Notlagen und mehrere Türöffnungen bei akuter Gefahr.

Jeder Kamerad nahm durchschnittlich an 47,46 Einsätzen teil. Im Durchschnitt waren an jedem Einsatz 10,38 Kameraden vor Ort.
Insgesamt wurden von unseren Kameraden etwas über 2144 Stunden ehrenamtliche Arbeit bei den Einsätzen geleistet. Dabei sind Ausbildungs- und Reinigungsdienste in der Wache nicht mitberechnet!
Dies sind fast 500 Stunden mehr, als im letzten Jahr!

Einsatzübersicht aktuelles Jahr

Jahr Brandeinsätze Technische Hilfeleistungen Gesamt
2012 42 86 128

Wie sie aus unten stehender Tabelle entnehmen können, waren die meisten Einsätze Samstags

Wochentagsverteilung:

Montag 17
Dienstag 13
Mittwoch 21
Donnerstag 26
Freitag 17
Samstag 27
Sonntag 7

Einsätze nach Tageszeit

Zeitraum 00:00 - 06:00 Uhr 06:00 - 12:00 Uhr 12:00 - 18:00 Uhr 18:00 - 00:00 Uhr
Einsätze 23 35 38 32

Die Ausrückezeiten

Als Ausrückezeit wird die Zeit bezeichnet, die von der Alarmierung bis zum Ausrücken aus dem Gerätehaus vergeht.

Dabei ist zu beachten, dass die Kameraden bei der Alarmierung von ihrem jeweiligen Standort (zu Hause, Arbeit usw.) zuerst zum Gerätehaus fahren, sich dort umziehen, die Fahrzeuge besetzen und schliesslich zum Einsatzort los fahren.

Dabei haben wir im Jahr 2012 eine beachtliche Statistik erreicht!

So konnte von ausgewerteten 122 Einsätzen 68 x innerhalb der ersten 3 Minuten nach Alarmierung die Wache verlassen werden!

Bei 35 Einsätzen verliessen die Fahrzeuge zwischen 4 und 5 Minuten nach Alarmierung die Wache.

Bei 14 Einsätzen war dies nach 6-8 Minuten der Fall.

Die restlichen 5 Einsätze hatten eine Ausrückezeit zwischen 9 und 15 Minuten.


Somit konnte die festgelegte Hilfsfrist von 15 Minuten eingehalten werden!